Arbeiten in einer IT-Abteilung, Teil 2

Hafenwirtschaft: über Zukunftsperspektiven als Informatiker

jobaspekte | helge stroemer

Welche Aufstiegschancen gibt es in dem Job?
Man kann Personalverantwortung übernehmen, Führungskraft werden, innovative Projekte leiten und neue Technologien zur Unterstützung von Geschäftsprozessen nutzen wie zum Beispiel Kinect oder Microsoft PixelSense (s. Extra-Info). Eine Herausforderung ist auch die Leitung von IT-Großprojekten.

Welche Zukunftsperspektiven bieten sich in der IT-Branche?
Ich finde, quasi unzählbar viele, weil es eine rasante technologische Entwicklung und eine hohe Nachfrage nach neuen Techniken zum Beispiel auch in der Telekommunikation gibt. Die Technisierung der Welt nimmt zu, zum Beispiel durch Internet of Things (s. Extra-Info). Immer mehr Dinge werden ja mit Sensoren und Chips ausgerüstet.

Im Hafen könnten schon bald überall Sensoren eingebaut sein, zum Beispiel in Straßen, Schienen oder Weichen, die den Zustand anzeigen. Das kann ins Netz eingespeist werden. Der Hafen hat ja nur eine begrenzte Fläche, deshalb müssen Prozesse und auch das Verkehrsmanagement optimiert werden.

Durch einen hohen Automatisierungswunsch findet eine Prozessoptimierung durch IT-Technologie in unzähligen Branchen statt. Der Stellenwert und die Wichtigkeit der IT nehmen immer weiter zu.

Hafen-Feeling für Daniel Probst - Die Büros der IT-ler liegen in der Speicherstadt. Von hier aus steuert die Hamburg Port Authority die digitale Vernetzung des Hafens. Foto: Helge Stroemer

Welche negativen Seiten hat der Job?
Man muss sich ständig weiterbilden, weil IT-Wissen eine Halbwertszeit von rund drei Jahren hat.

Was raten Sie jungen Menschen, die sich für diesen Beruf interessieren?
Am besten über Praktika in den Beruf reinschnuppern. Eine gewisse Technikbegeisterung sollte man mitbringen.
Ich habe einige Bekannte getroffen, die sehr skeptisch waren und gesagt haben, Informatik studiere ich nicht, weil ich bestimmt nicht mit den Leuten klar komme. Am besten Vorurteile ablegen, die besagen, Informatiker sind Freaks, die den ganzen Tag zu Hause sitzen, virtuelle Freunde haben und sich in fremde PCs hacken. Denn das stimmt nicht.


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