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Mehr Geld mit Studium

erstellt von hst | 31.07.2013

Wenn's ums Geld geht, lohnt sich ein Studium. Wer verdient wie viel?

Es gibt bestimmt so einige Hochschulabsolvent(inn)en, bei denen es beruflich nicht geklappt hat. Doch grundsätzlich lohnt sich ein Studium. 

Denn ein abgeschlossenes Hochschulstudium gilt noch immer als beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit - und für mehr Geld. 

Befragt wurden rund 4700 Absolvent(inn)en des Prüfungsjahrgangs 2000/2001 zehn Jahre nach dem Examen. Berufserfolg lässt sich nicht anhand eines einzelnen Beschäftigungsmerkmals feststellen:

Wer verdient wie viel? (durchschnittliches Bruttojahreseinkommen)

Sozialwesen (FH) - 40.300 Euro
Elektrotechnik - 74.600 Euro
Maschinenbau, Verfahrenstechnik - 73.800 Euro
Informatik - 74.100 Euro
Humanmedizin - 88.700 Euro
Sprach-, Kulturwissenschaften - 43.400 Euro
Sozial-, Politikwissenschaften - 55.900 Euro
Rechtswissenschaft - 61.600 Euro
Wirtschaftswissenschaften - 84.500 Euro
Lehramt Gymnasium, Berufsschule - 49.000 Euro

Universitätsabschluss gesamt - 63.500 Euro

Zum Thema Einkommen

80 % der befragten Akademiker(innen) erzielen ein Einkommen, das über dem Durchschnitt aller Beschäftigten in Deutschland liegt. Die Spannbreite ist allerdings hoch: So liegt das durchschnittliche Bruttojahresgehalt vonSozialarbeiter(inne)n bei 40.300 Euro, das von Humanmediziner(inne)nbei 88.700 Euro.

Männer erzielen mit durchschnittlich 68.900 Euro höhere Einkommen als Frauen (51.100 Euro). Diese Unterschiede sind nicht ausschließlich auf die studierten Fächer zurückzuführen, denn auch innerhalb der untersuchten Fachrichtungen gibt es geschlechtsspezifische Einkommensunterschiede zugunsten der Männer.


Positive Grundstimmung
Zehn Jahre nach dem Hochschulabschluss sieht sich mit 88 % der überwiegende Teil der erwerbstätigen Absolventinnen und Absolventen im Hinblick auf ihre berufliche Position adäquat beschäftigt.

Weitere vier Prozent schätzen ihre Stelle immerhin als fachlich angemessen ein; nur acht Prozent sind in einem Beruf tätig, der dem Hochschulabschluss weder positional noch fachlich angemessenen ist", so Studien-Projektleiterin Kolja Briedis.

Ein sehr geringer Teil von drei Prozent aller Absolvent(inn)en ist über den gesamten Beobachtungszeitraum hinweg inadäquat beschäftigt. Den meisten gelingt aber relativ schnell der Wechsel in eine angemessene Beschäftigung. 

Vier von zehn Akademiker(inne)n bekleiden zehn Jahre nach ihrem Studienabschluss eine Führungsposition, Männer (52 %) deutlich häufiger als Frauen (30 %).

Drei Viertel der erwerbstätigen Absolvent(inn)en sind unbefristet beschäftigt, 15 % sind selbstständig, nur ein Prozent der Absolvent(inn)en ist zehn Jahre nach dem Examen arbeitslos. 

(Quelle: HIS Hochschul-Informations-System, Juli 2013)

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