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Messen als Karriere-Wegbereiter

erstellt von hst | 24.02.2014

Jobmessen haben einen Vorteil. Die Unternehmen sind vor Ort und man kann sich als Bewerber persönlich ins Spiel bringen. Doch was ist dabei zu beachten? Eine Expertin gibt Tipps:

Foto: jobmessen.de

Sie heißen Horizon, Zukunft hier!, VDI Recruiting Tag, Einstieg, E-world energy & water, Jobs for Future, Talents, Stuzubi oder jobmesse deutschland tour.

Karriere- oder Berufsmessen sind Anziehungspunkt für Schüler, Studenten, Absolventen, Young professionals oder sonstige Jobsuchende. Die Veranstaltungen können branchenübergreifend für alle Altersstufen, Qualifikationen und Fachrichtungen oder spezifisch für eine Berufsgruppe wie Ingenieure oder IT-ler sein.

Kontakte aufbauen
Auf den Messen lassen sich erste Kontakte anbahnen. Denn trotz Social Media, E-Mail-Bewerbungen und sonstigen Recruiting-Tools gilt: Der persönliche Kontakt ist immer noch einer der besten Wege zum Erfolg.

"Hier haben Bewerber die Möglichkeit, ihren Wunscharbeitgeber kennenzulernen und im persönlichen Kontakt zu punkten, ohne erst zum Bewerbungsgespräch eingeladen worden zu sein. Da werden die Schulnoten schnell zur Nebensache", sagt Christine Henschen von jobmessen deutschland.

Doch man müsse auch einiges beachten, damit der Messebesuch tatsächlich zum Erfolg werde, so die Messe-Expertin. Hier gibt sie einige Tipps für einen erfolgreichen Besuch:

Gut vorbereiten
Wenn man erfolgreich Gespräche führen möchte, ist es auf einer Messe nahezu unmöglich, mit allen teilnehmenden Firmen in Kontakt zu treten. Also sollte man im Vorfeld die Wunschunternehmen auswählen und sich über sie informieren:

Welcher Arbeitgeber ist interessant für mich? Wo bin ich mit meinen Qualifikationen richtig? Messe-Guide und Internet geben einen Überblick und wichtige Eckdaten zu den teilnehmenden Unternehmen und Institutionen.

Wie beim klassischen Bewerbungsgespräch gilt auch hier: Bereiten Sie drei bis fünf Fragen an jedes für Sie interessante Unternehmen vor und legen Sie sich vor dem Messebesuch einige Worte zu Ihrer Selbstpräsentation zurecht.

Die meisten Aussteller bieten direkt auf der Messe Arbeits-, Aus- und Weiterbildungs- sowie Studienplätze an. Bringen Sie also wichtige Unterlagen zu Ihrer Person mit – empfehlenswert ist ein Lebenslauf in Kurzform, der Ihre Kontaktdaten und die relevanten Stationen Ihrer bisherigen Karriere enthält.

Im Gespräch – auf Floskeln verzichten
Eine gute Kontaktaufnahme erfolgt mit einer Vorstellung der Person, einer Interessensbekundung und einer Selbstpräsentation in wenigen Sätzen: Wer bin ich, was möchte ich und was kann ich?

Gestalten Sie das Gespräch individuell und zeigen Sie Ihr Interesse. Größter Erfolgsfaktor ist und bleibt schließlich der persönliche Kontakt, der die Messe vom Telefon- oder Online-Kontakt unterscheidet.
Dieser gelingt umso besser, je intensiver Sie sich auf das jeweilige Unternehmen vorbereitet haben. Verzichten Sie auf Floskeln wie "Ich bin flexibel" oder "Ich bin motiviert und teamfähig" – sie werden ohnehin als selbstverständlich vorausgesetzt.

Lassen Sie sich eine Visitenkarte Ihres Gesprächspartners geben, um später auf ihn zurückkommen zu können.

Kleidung
Kleidung ist Kommunikation. Zu einer Jobmesse muss man nicht unbedingt im Anzug kommen. Das Outfit sollte jedoch weder zu over- noch zu underdressed gewählt sein. Kommen Sie in etwa so, wie es Ihr künftiger Arbeitgeber voraussichtlich erwartet.

Die Nachbereitung: drei Tage nach der Messe anrufen
Um sich aus der Masse der Gesprächspartner einer mehrtägigen Messe hervorzuheben und im Gedächtnis des Unternehmensvertreters zu bleiben, sollten Sie sich etwa drei Tage nach der Veranstaltung noch einmal telefonisch bei Ihrer Kontaktperson melden und sich für das freundliche Messegespräch bedanken.  

Quelle:
www.jobmessen.de

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