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Recruiting Trend – Home Office als Lockmittel

erstellt von hst | 14.02.2014

Eine flexible Arbeitszeitgestaltung wird von vielen Bewerbern heute gefordert – zum Beispiel die Home-Office-Variante. Doch funktioniert das auch für Mitarbeiter und Firmen?

Die Suche nach den Mitarbeitern, die optimal passen, wird zunehmend schwierig. Unternehmen müssen deshalb Impulse geben, um Arbeitszeiten und Arbeitsumfelder attraktiv zu gestalten. Eine Möglichkeit ist das Heimbüro.

Um zu wissen, was Firmen, Bewerber und Mitarbeiter davon halten, haben sich das "Centre of Human Resources Information Systems" (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main zusammen mit dem Karriereportal Monster mit dem Thema beschäftigt.

Die Ergebnisse der Studie - die Unternehmen
Nahezu die Hälfte der befragten Unternehmen ermöglicht bereits, die Arbeit teilweise von zu Hause aus zu erledigen. 41,4 Prozent wollen zukünftig vermehrt entsprechende Regelungen anbieten. Von Arbeitgeberseite wird das Home-Office-Konzept also bereits umgesetzt.

Die Bewerber und Mitarbeiter
Der Großteil der Studienteilnehmer (85,5 Prozent) findet gut, wenn Unternehmen Home-Office-Regelungen vorsehen. Doch weniger als die Hälfte (44,1 Prozent) nimmt bisher solche Möglichkeiten in Anspruch.

Was für Vorbehalte gibt es?
Das Home-Office ist also beliebt, aber nicht unproblematisch. Warum?
Mit 16,5 Prozent der Studienteilnehmer denkt jeder Sechste, dass sich das eigene Arbeitspensum durch die Home-Office-Tätigkeit anderer erhöht.
Jeder Vierte (24,9 Prozent) glaubt, in den eigenen vier Wänden mehr zu arbeiten als sonst.

Darüber hinaus verbinden die Studienteilnehmer mit der Heimarbeit Nachteile wie schlechteren Informationsaustausch (für 55,6 Prozent), sinkende Produktivität im jeweiligen Team (28,6 Prozent) oder sinkende Zufriedenheit der Beteiligten insgesamt (24,2 Prozent).

Probleme machen auch die Kollegen
Weiterhin sehen auch mehr als sechs von zehn der befragten Unternehmen die Inanspruchnahme von Home Office als eine große Herausforderung für die interne Zusammenarbeit.
In etwa jedem zehnten Unternehmen kommt es häufig zu Beschwerden von Mitarbeitern, die befürchten, mehr Aufgaben erledigen zu müssen, als die Kollegen im Home Office.

Quelle
Die Studien "Recruiting Trends 2014" und "Bewerbungspraxis 2014"  veröffentlicht das "Centre of Human Resources Information Systems" (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main zum zwölften beziehungsweise elften Mal zusammen mit dem Karriereportal Monster.

Für die aktuelle Ausgabe der jährlichen Studienreihe "Recruiting Trends" wurden die 1.000 größten Unternehmen in Deutschland sowie die jeweils 300 größten deutschen Unternehmen aus den Branchen Health Care, IT und Maschinenbau befragt.
Die aktuelle Studie "Bewerbungspraxis 2014" mit mehr als 10.050 Stellensuchenden und Karriereinteressierten ist in zehn Schwerpunktthemen strukturiert und ermöglicht segmentspezifische Einsichten in die Besonderheiten ausgewählter Bewerbergruppen.

Eine Kurzzusammenfassung der Studie kann unter http://info.monster.de/Studien_MEI/info2.aspx abgerufen werden.

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