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Training für Assessment Center – Volkshochschulen sind top

erstellt von hst | 24.09.2014

Wer einen guten Job haben will, muss in vielen Unternehmen durch die Assessment Center-Mühle. Vorbereitungskurse helfen den Kandidaten dabei. Doch es gibt Unterschiede.

Um die passenden Bewerber herauszufiltern, nehmen Unternehmen Bewerber gern in Assessment Centern (AC) unter die Lupe. Ein AC (engl. assessment 'Beurteilung') ist ein Personalauswahlverfahren, das unter mehreren Bewerbern diejenigen ermittelt, die den Anforderungen eines Unternehmens erfüllen oder am besten für eine Arbeitsstelle geeignet erscheinen.

Die Kandidaten müssen sich dann Prüfungen von zum Beispiel fachlichen und sozialen Kompetenzen unterziehen. Dabei wird auch die Stressfähigkeit beobachtet. Hierzu werden die Bewerber vor verschiedene Probleme gestellt und im Umgang mit diesen von einem Gremium bewertet. Das Ziel ist immer gleich: Der Auftritt des Bewerbers muss letztendlich zum Unternehmen passen.

Rollenspiele und Gruppendiskussion
Wenn man zu solch einem AC eingeladen wird, ist es klug, mal zu schauen, was da so auf einen zukommen könnte. Rollenspiele oder Gruppendiskussionen gehören zum Standard. Und die Frage kommt bestimmt: Was sind Ihre größten Stärken und Schwächen?

Zahlreiche Anbieter wollen in Kursen auf ein AC vorbereiten. Sie bieten ein Training für Assessment Center an. Die Stiftung Warentest hat sich solche Kurse vorgenommen und untersucht, was sie eigentlich wert sind. Das Ergebnis überrascht. Um es auf einen Nenner zu bringen: Das Ganze muss gar nicht teuer sind.

Der Test der Stiftung Warentest ergab: Von acht Kursen boten fünf eine hohe Qualität. Dabei punkteten die Volkshochschulen. Sie schnitten bei der Kursdurchführung genauso gut ab wie die fast zehnmal so teuren Privatanbieter.

Und noch etwas wurde festgestellt: Es bringt tatsächlich etwas, vor einem "echten" AC in einem Unternehmen eine Trainingseinheit einzulegen. Denn wer einen guten Kurs erwischt, kann seine Fähigkeiten, einen AC zu meistern, deutlich verbessern.

Der Kandidat lernt die Aufgaben eines AC kennen. Und er beschäftigt sich auch mit sich selbst. Er soll ja authentisch sein und bei den Prüfungen eine gute Figur machen, obwohl er unter permanenter Beobachtung steht. In einem guten Kurs erfährt er auch, dass manche Aufgaben in der vorgegebenen Zeit gar nicht zu schaffen sind und es häufig keine Musterlösung gibt.

Und wenn der Kursteilnehmer anschließend weiter übt, hat er durchaus bessere Chancen, den echten Test zu bestehen – und den Job zu ergattern.

Preisspanne bei den Anbietern von 25,90 Euro bis zu 750 Euro
Die Kurse, die Stiftung Warentest begutachtet hat, dauerten ein bis zwei Tage und die Preisspanne lag bei 25,90 Euro bis zu 750 Euro. Komplett durchgefallen ist übrigens der einzige kostenlose Kurs. Er schnitt am schlechtesten ab. Angeboten wurde er von der Agentur für Arbeit in Hamburg.

Quellen
Stiftung Warentest
Hier geht's zum Link...

Wikipedia

 

 

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