NEWS

Wunschausbildung durch mehr Auswahl

erstellt von hst | 16.09.2013

Positiv: 81 Prozent aller Ausbildungsanfänger/-innen, die im Jahr 2012 die Schule verließen, haben ihren Wunsch-Ausbildungsberuf gefunden.


Bei weiteren 16 Prozent stimmte der Ausbildungsberuf zumindest teilweise mit dem gewünschten überein. Lediglich 4 Prozent traten eine Ausbildung an, die ihrem "Wunschberuf" nicht entsprach.

Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von rund 1.500 Schulabgänger/-innen des Jahres 2012 im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Ausschlaggebend für diese positive Entwicklung ist, dass die Jugendlichen häufig mehrere Zusagen für Ausbildungsstellen hatten und unter diesen auswählen konnten

So wurden den Jugendlichen laut BIBB-Analyse durchschnittlich 2,2 Ausbildungsstellen angeboten, jede/-r zweite Ausbildungsanfänger/-in hatte mehr als eine Ausbildungsstelle in Aussicht.


Drei Zugangswege bei der Ausbildungssuche
Bei der Ausbildungssuche setzen die Jugendlichen vor allem auf drei Zugangswege. 32 Prozent aller Befragten gaben an, vor allem öffentlich zugängliche Informationen und Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Hierunter fallen zum Beispiel die Stelleninformationsbörse undBerufsberatung der Arbeitsagentur sowie Stellenanzeigen von Unternehmen in Printmedien oder im Internet.

30 Prozent setzen auf "eigene Aktivitäten" - meist in Form vonBetriebspraktika - oder auf eigenes Nachfragen bei Betrieben, und 25 Prozent gaben "soziale Netzwerke" beziehungsweise "soziale Beziehungen" an - gemeint sind hier Kontakte zu ElternVerwandtenFreunden undBekannten.

Internet und soziale Beziehungen zählen bei Abiturienten
Je nach Schulabschluss zeigen sich bei den Zugangswegen jedoch deutliche Unterschiede. Abiturienten und Abiturientinnen nutzen stärker öffentlich zugängliche Informationen, zum Beispiel über das Internet (45 Prozent) undsoziale Beziehungen (29 Prozent). Betriebspraktika und eigenes Nachfragen bei Betrieben spielen dagegen nur eine geringe Rolle (12 %).

Bei Jugendlichen mit Haupt- oder Realschulabschluss hat aber genau dies den höchsten Stellenwert (34 Prozent). Auf soziale Beziehungen (24 Prozent) oder öffentlich zugängliche Informationsquellen (knapp 30 Prozent) haben diese Schülerinnen und Schüler nur in geringerem Maße zurückgegriffen.

Bei den Abiturienten und Abiturientinnen gaben lediglich 31 Prozent an, nach der Ausbildung eine Aufstiegsfortbildung absolvieren zu wollen, fast die Hälfte (47 Prozent) will nach der Ausbildung eher ein Studium aufnehmen.

Zu den Berufswelten

Hafen & Schiffe

Häfen haben eine ganz eigene Faszination. Diese Berufswelt bietet interessante Jobs - auch wenn die Schifffahrt zurzeit in einer Krise steckt. Zum Blick hinter die Kulissen...

Medien

Allein die Bezeichnung Medien scheint viele Studierende magisch anzuziehen. Doch der Zugang in diese Branche ist nicht eindeutig geregelt. Einblicke in die Medienlandschaft...

Mode & Textil

Sie ist eine große Konsumgüterbranche: Die Textil- und Modeindustrie kreiert immer wieder neue Trends. Mehr zur Branche und übers Studium...

Mobilität

Mobilität ist ein wichtiger Aspekt unseres Lebens. Wir fahren mit dem Auto, mit der Bahn oder heben mit dem Flieger ab. Diese Berufswelt bietet eine Fülle von Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten...